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3. September 2018

Fachkräfte für den Situationsansatz qualifiziert

Elf pädagogische Fachkräfte erhielten heute ihr Zertifikat als Spezialistin/Spezialist für Gestaltung von Bildungsprozessen im Situationsansatz. In sieben Bausteinen haben sie unterschiedliche Themenfelder bearbeitet, die für die Umsetzung des Trägerkonzeptes bedeutsam sind. Vor Gästen trugen die Fachkräfte ihre Abschlussarbeiten vor, die sie zur Illustration mit Wandzeitungen oder als Power Point Präsentation detailliert vorbereitet hatten. Dazu brachten sie Fotos, Bücher und andere Materialien mit, die ihr Thema veranschaulichten.

Die Themen der Abschlussarbeiten waren so vielfältig wie die Fachkräfte und ihre Kitas selbst. Dabei ging es um die professionelle pädagogische Haltung in multiprofessionell gesetzten Teams als Herausforderung und die gesellschaftliche Akzeptanz der Abend- und Wochenendbetreuung. Darüber hinaus wurden erweiterte Handlungsstrategien für das Berliner Eingewöhnungsmodell und für die Trauerarbeit entwickelt. Wie die Vielfalt der Sprachen sichtbarer gemacht werden kann, um die Identitäten der Kinder zu stärken und ein kritischer Umgang mit stereotypen Rollenbildern gelingt, stellten zwei Kolleginnen anschaulich vor. Dass auch die Beziehung zu den Eltern ein wichtiger Aspekt der täglichen Arbeit in der Kita ist, bearbeitete eine Teilnehmerin anhand eines Fallbeispiels. Wo Buchstaben und Zahlen in der Kita und im Sozialraum zu finden sind, erkundete eine pädagogische Fachkraft gemeinsam mit den Kindern. Umso älter die Kinder werden, umso mehr kennen sie sich auch in ihrem Sozialraum aus. Eine Kollegin griff dies auf und erkundete zusammen mit den Kindern, wo sie wohnen und mit welchem Lieblingsspielzeug sie zu Hause spielen. Im Kitalltag gestalten sich einige Situationen oft als unruhig. Wie diese Situationen auch mit Musik gestaltet werden können und dadurch kommuniziert wird und wie das Interesse für Kreativität und bildnerisches Gestalten bei den jüngsten Kindern geweckt und gefördert werden können, waren weitere Abschlussthemen. Stolz auf das Geleistete erhielten die Erzieherinnen und Erzieher ihre Zertifikate von der Regionalleiterin Nicole Pribil und der Personalleiterin Astrid Dummin.



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