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25. Juli 2018

Wir heißen alle Familienkulturen willkommen

INA.KINDER.GARTEN beteiligt sich seit 2016 an dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Der Schwerpunkt des Bundesprogramms ist die sprachliche Bildung zusammen mit den querschnittlichen Handlungsfeldern inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien. Weshalb ist diese thematische Verknüpfung sinnvoll und wie macht sich dies in der Praxis bemerkbar? Warum ist zum Beispiel die Säule „Zusammenarbeit mit Familien“ so wichtig?
Die Zusammenarbeit zwischen den frühpädagogischen Fachkräften und den Familien ist unerlässlich für die sprachliche Bildung der Kinder. Die „Sprach-Kitas“ beraten und unterstützen die Familien bei der Gestaltung und Schaffung eines sprachanregenden Umfeldes.
Die komplexe Lebenssituation des Kindes und der Familie sowie deren kultureller Hintergrund werden dabei stets mitberücksichtigt. Die Eltern sind eingeladen, diese wichtige Zeit im Leben ihres Kindes gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften zu gestalten. Die Art und Weise, wie pädagogische Fachkräfte auf Familien zugehen und wie beide Gruppen kooperieren, ist dabei entscheidend. Im Gespräch mit den Eltern können die pädagogischen Fachkräfte Tipps für die sprachliche Anregung von Kindern zu Hause geben. Sie bekommen aber auch viele hilfreiche Informationen von den Eltern, die z.B. für die Eingewöhnung unerlässlich sind.

In den Kitas von INA.KINDER.GARTEN sind alle Familien mit ihrer je eigenen Familienkultur willkommen. Alle Familiensprachen werden geschätzt und bekommen Raum. Dieser gemeinsame Austausch und die Wertschätzung der unterschiedlichen Familienkulturen und -sprachen sind sehr vielfältig - wie unsere Kitas. Die dahinterstehende Idee ist dagegen überall gleich.
Hier einige Beispiele aus den „Sprach-Kitas“ von INA.KINDER.GARTEN:
  • Alle Familiensprachen haben ihren Platz in der Kita (Begrüßungstafeln im Eingang, Familienbilder, mehrsprachige Kinderbücher und Musik).
  • In den Materialien spiegeln sich die verschiedenen Familienkulturen wieder – diese Alltagsgegenstände bieten Sprachanlässe.
  • In den Entwicklungsgesprächen tauschen sich die pädagogischen Fachkräfte und die Eltern über die sprachliche und allgemeine Entwicklung des Kindes aus und entwickeln gemeinsam Schritte und Ideen zur weiteren Unterstützung des Kindes.
  • Lebendig und anschaulich gestaltete Dokumentationen geben einen Einblick in den Kita-Alltag und laden Eltern zur Mitwirkung und Beteiligung ein, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, ihre Hobbys und Interessen in den Aneignungsprozess einzubringen.
  • Familien können sich für eine Woche einen Bücherkoffer ausleihen.
  • Eltern lesen in der Kita in ihren Familiensprachen vor.
  • Die pädagogischen Fachkräfte und Eltern dokumentieren gemeinsam die ersten Wörter der Kinder.
  • Elterncafés zu verschiedenen Themen (Mehrsprachigkeit, alltagsintegrierte sprachliche Bildung)
  • Gemeinsame Feste oder Aktionen
  • Kinder-Künste-Ausstellung
  • Umgestalten des Gartens
  • Eltern experimentieren gemeinsam mit den Kindern in der Kita.
  • Eltern können in der Kita hospitieren.
  • Durch Besuche bei anderen Kindern zu Hause gewinnen die Kinder Einblicke in unterschiedliche Familienformen.




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