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12. Juli 2017

Fachkräfte für den Situationsansatz qualifiziert

15 Erzieherinnen und Erzieher erhielten ihr Zertifikat als Spezialistin/Spezialist für Bildungsprozesse im Situationsansatz. In sieben Modulen haben sie unterschiedliche Themenfelder bearbeitet, die für die Umsetzung des Trägerkonzeptes bedeutsam sind. Vor Gästen trugen die Fachkräfte ihre Abschlussarbeiten vor, die sie zur Illustration mit Wandzeitungen, Postern oder einer Power Point Präsentation detailliert vorbereitet hatten.

Die Themen der Abschlussarbeiten waren so vielfältig wie die Fachkräfte und ihre Kitas selbst. Einige der Teilnehmenden befassten sich mit dem Thema Partizipation: „Partizipation in der Krippe“, „Entwicklung und Installation eines Beschwerdeverfahrens“, „Umgang mit Beschwerden von Kindern über Erzieher*innen“, „Was Kinder selbst tun können, wird ihnen zugetraut und übergeben“ und die Entscheidung darüber, ob ein Kind am Morgenkreis teilnehmen möchte oder nicht. Darüber hinaus fand sich auch der Trägerschwerpunkt Gesundheit wieder. Für die Präsentation zum Thema „Selbstbewusstsein der Kinder durch Yoga stärken“ kamen extra drei Kinder aus der Kita mit ihren Eltern, um ein paar Übungen vorzuzeigen. „Bewegung, der Antrieb für Körper und Geist - eine Sport-AG für Eltern ins Leben rufen“: Hier durften die Gäste aktiv werden und das rückenschonende Heben ausprobieren. Die Präsentation „Gesundheit am Arbeitsplatz“ beschäftigte sich konkreter mit dem Rücken. Dass die Verständigung auch mit Händen funktioniert, stellte uns eine Kollegin mittels der Methode Gebärden unterstützte Kommunikation vor. Den Weg der Unterstützung eines Kindes mit Trisomie 21 mit anderen zu kommunizieren, berichtete eine Kollegin unter dem Titel „Mittendrin und doch alleine“. Wie viel Spaß eine Waldwoche ohne Spielzeug macht, welche Herausforderungen bei der Eingewöhnung eines Kindes mit Fluchthintergrund bestehen, wie die Vorbereitung auf den Schulalltag im Kindergarten stattfindet, welche „Aspekte für die Vorbereitungen einer Kitafahrt unter Berücksichtigung der Perspektiven der Kinder, Eltern und Kollegen“ wichtig sind und dass das „Trockenwerden eine sensible Angelegenheit für Kind, Eltern und Erzieher*innen“ ist, präsentierten die Kolleg*innen engagiert und praxisnah.

Stolz auf das Geleistete erhielten die Erzieherinnen und Erzieher ihre Zertifikate von der Geschäftsführerin Gerda Wunschel-Gavlasz.



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