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22. Februar 2017

Die Projektförderung endet, Qi-Gong bleibt

Vier Jahre förderte das Quartiersmanagement Schöneberger Norden im INA.KINDER.GARTEN Bülowstraße mit Geld aus dem Programm Soziale Stadt das Projekt „Eltern und Kinder in Bewegung“. Innerhalb des Projektes konnten die Kinder mit ihren Erzieherinnen wohltuende und interessante Qi-Gong-Bewegungen üben, ihren Körperimpulsen nachspüren und im Verlauf der Übungsstunden eine wahrnehmbare Verbesserung ihrer Selbstregulierungskompetenz erfahren.

Die Kinder wurden durch Qi-Gong ansprechbarer, ausdauernder und haben gelernt, zwischen Anspannung und Entspannung zu pendeln. Auch die Übungsgruppe für die beteiligten Erzieherinnen trug dazu bei, dass sie heilsame Körpererfahrungen an sich selbst machen konnten. In den gemeinsamen Stunden beobachteten die pädagogischen Fachkräfte, wie die Kinder reagierten. Angeleitet wurden die Qi-Gong-Übungen von Martina Ernst, einer ausgebildeten Qi-Gong-Lehrerin, die sich sensibel auf die Bedürfnisse der Kinder einstellte.
Zum Qi-Gong-Üben kamen einmal in der Woche zwei Gruppen mit 3-4-jährigen oder 5-6-jährigen Kindern zusammen. Der Raum ist mit Matten, Sitzkissen und Decken ausgestattet, dazu kamen Igelbälle, Klangschalen und Kreativmaterial. Die Gruppen waren klein gehalten, damit auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingegangen werden konnte. Handpuppen, nämlich Dracheneltern und ihr Drachenkind Qi-Qi, halfen beim Erklären und Anleiten der Übungen. Die Vermittlung der Übungen erfolgte in kleinen Schritten, durch Wiederholungen wurden die Kinder zu Experten in eigener „Körper-Geist-Seele-Sache“. Die Reise durch die „Wandlungsphasen“ der traditionellen chinesischen Medizin ermöglichte, die verschiedenen Aspekte der menschlichen Entwicklung zu thematisieren. Sie wurden kindgerecht analog der Jahreszeiten und unter Zuhilfenahme von Tierbildern dargestellt. So fielen den Kindern die Übungen leicht. Mit viel Freude wurden die Übungen auch im Freien, nämlich im nahe gelegenen Gleisdreieck-Park, durchgeführt.
Die Auswertung des Projektes mit dem Quartiersmanager Peter Pulm bestätigte die Wirksamkeit auf die Kinder und Erzieherinnen. Auch wenn die Anleiterin nun nicht mehr regelmäßig kommt, üben Kinder und Erzieherinnen weiter.

Im Projektverlauf entstanden zwei mit Projektgeldern finanzierte Übungshefte, die den Eltern, den Erzieherinnen und anderen Interessierten zur Verfügung gestellt wurden:


Dieses Projekt wurde gefördert durch:

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