INA.KINDER.GARTEN collection Erzieherinnen gestalten mit Kindern Räume, in denen sich die Vielfalt der sozialen, kulturellen und historischen Welt widerspiegelt.

Sie entwickeln die Räume als Forschungs- und Experimentierfelder, in denen sich die jüngeren und älteren Kinder gemeinsam und individuell mit allen Sinnen vielseitige Kenntnisse und Erfahrungen aneignen können. Die Räume und das Außengelände bieten ausreichend Gelegenheit für Bewegung und Rückzug sowie zur Begegnung mit der Natur.
(Situationsansatz Grundsatz 11; aus: Qualität im Situationsansatz; Hrsg. Preissing/Heller 2009, S.17)


Interview mit Alen Pribil, Tischlermeister

Was inspiriert Dich zu diesen, das Spiel der Kinder so anregenden Bauelementen?


Ich entwickele gern organische Formen, die in der Natur ebenfalls vorkommen. Mir ist wichtig, die vorhandenen Flächen im Raum zu nutzen, dabei die Form durch die eingebauten Elemente zu brechen, abzurunden und dazu beizutragen, dass die Kinder die Augen schweifen lassen und nicht an einer Ecke hängen bleiben. Deshalb baue ich nicht kastig und eckig in den Raum hinein.

Das Material, das ich verwende, ist ebenfalls ausschließlich auf die Natur bezogen. Ich verwende unterschiedliche, aber hochwertige Hölzer, und verwende auch Schichtholz, das ich biegen kann. Ich habe gelernt, zu schweißen. Die Unterkonstruktionen, die ich nach meinen Vorstellungen, aus dem Kopf heraus, damit herstellen kann, helfen mir, die organischen Formen besser konstruktiv umzusetzen. Dann verwende ich leichtes Holz, das im Modellbau eingesetzt wird und das sich in vielfältige Formen biegen lässt. An jedem Podest bringe ich unser Logo, den Schmetterling von INA.KINDER.GARTEN, unter. Die Kinder erkennen den Schmetterling und stellen den Zusammenhang mit dem Logo her, das am Hauseingang hängt.

Wenn ich beginne zu planen, bedenke ich auch den kulturellen Hintergrund der Kinder, die die Kita besuchen. Aus welchen Ländern kommen die Familien, wie lebt man in den Herkunftsländern? Inspirierend waren auch die Reisen, die ich mit INA.KINDER.GARTEN machen konnte. Das waren Besuche in Holland, der Türkei und in Italien. Die kulturellen Unterschiede interessieren mich, meine Eltern sind ja in Kroatien geboren, ich will sehen, ich will spüren, ich will erleben, worauf Familien Wert legen und wie man empfangen wird.

Von allen Familien sollte sich etwas in der Kita finden, in der Raumgestaltung, den Farben, dem Licht und den Möbeln. Aus dieser Sicht finde ich es ist wichtig, meinen eigenen Stil zu finden und zu prägen.

Dazu kommt die Nachbarschaft der Kita, die verschiedenen Stadtteile von Berlin. Ich lese aber auch die Bücher, die Pädagogen zur Gestaltung von Kitaräumen geschrieben haben. Besonders beeindruckt haben mich die Bücher von Angelika van der Beek1.

Welche Rolle spielt das pädagogische Konzept des Trägers, der Situationsansatz, für Deine Arbeit?


Wenn ich weiß, ich arbeite für diese oder jene Kita, dann gehe ich hin und beobachte zunächst, was die Kinder spielen, wie sie spielen und wie sie sich in ihrem Spiel absprechen. Ich achte darauf, wer in das Spiel einbezogen wird und auch, was große und kleine Kinder zusammen tun. Danach beginne ich zu planen und beziehe die Kinder in die Planung ein.
Ein Grundsatz im Situationsansatz lautet ja, dass man Kindern verschiedenen Alters ermöglichen soll, zusammen zu spielen. Ich will mit meinen Bauten in den Innen- und Außenräumen dazu beitragen und damit auch die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher unterstützen. In der Kita Habersaathstraße habe ich z.B. im Garten neben anderen Spielgeräten ein Wasserspielgerät gebaut. Wenn das Wasser angestellt ist, kommen mehrere dünne kleine Rinnsale heraus. Drückt man mehrere Löcher zu, dann wird der Strahl stärker, wird zu einer kleinen Fontäne. Das kann ein Kind alleine gar nicht, denn es hat ja nur zwei Hände und die Löcher sind zu weit auseinander. Also müssen viele Kinder zusammenarbeiten, wenn sie einen kräftigen Wasserstrahl haben wollen, um ein Eimerchen zu füllen. Hier genügt zunächst das gemeinsame Tun, man muss die Sprache nicht unbedingt beherrschen. Mir ist sehr wichtig, dass sich Kinder beteiligen können, die sich sprachlich noch nicht ausdrücken können, einfach durch die Zusammenarbeit.
Diese Überzeugung gewann ich durch eine Beobachtung, die ich in der Kita Markgrafenstraße gemacht habe. Dort habe ich beim Bau eines Wasserspielplatzes eine Halbkugel aus Metall eingebaut. Als Spielgerät sagt diese Halbkugel nicht viel aus, man sieht zunächst nicht, wofür sie gebraucht wird. Für die Kinder wurde es aber interessant, auf dieser Kugel zu stehen. Sie ist jedoch so glatt, dass man nicht einfach alleine draufgelangen kann, man braucht dazu Hilfe, also ein zweites Kind, das eine Räuberleiter macht und beim Aufsteigen hilft. Eine zweite Strategie, die die Kinder entwickelt haben, ist, dass mehrere Kinder von der Seite her nach oben ziehen und schieben. Mir ist wichtig, dass sich die Kinder Gedanken machen, wie sie ein Problem lösen können und dass sie dabei zusammenarbeiten. Ich möchte nicht vorgeben, wie Kinder Lösungen finden, sondern sie anregen, gemeinsam Hindernisse zu bewältigen. Solche Beispiele gibt es in der Natur ebenfalls. Wir finden dort vielfach Formen, die sich nicht gleich erschließen; man muss ausprobieren, man muss nachdenken, man braucht Hilfe. Diese Erfahrung übertrage ich auf meine Arbeit. Unsere Einbauten, sowohl innen und außen, stelle ich nicht in vorgefügten, fertigen Formen her, sondern bemühe mich um eher organische Formen - Formen wie in der Natur eben. Deshalb baue ich zum Beispiel keine vorgegebenen Formen, wie z.B. ein Schiff, weil dieses das Spiel vorgibt. Die Gedanken und Möglichkeiten der Kinder sind hier alleine durch die Form eingeengt Wenn nichts vorgegeben wird, –können sich alle gleichermaßen mit ihren Ideen angesprochen fühlen.

Du beziehst nicht nur die Erwachsenen, sondern die Kinder in die Planung ein, was ist Dir daran wichtig?


Die Kinder sollen ihre Ideen einbringen, ich befrage sie und motiviere sie, mit anderen Kindern über ihre Ideen zu sprechen. Kinder, die sich noch nicht so gut ausdrücken können, malen, was sie möchten. So gelingt es meist, herausfinden, was den Kindern, auch unterschiedlicher Kulturen, wichtig ist.
Für die Gestaltung des Gartens im INA.KINDER.GARTEN Habersaathstraße, habe ich mit den Kindern des Kinderausschusses gesprochen. Das waren die Multiplikatoren, die die Ideen in die ganze Abteilung gebracht und alle anderen Kinder einbezogen haben. Ich stellte dabei fest, das, was Erwachsene schön zum Spielen finden, muss für ein Kind gar nicht interessant sein. Kinder orientieren sich jedoch oft an den Dingen, die sie bereits kennen. In diesem Fall haben sie einen Spielplatz gesehen, auf dem eine Lokomotive steht. Das gefiel ihnen, sie wollten ebenfalls eine Lokomotive für ihren Garten. Wenn ich nachfrage und auch genau hinhöre, ist es möglich, durch diese Gespräche neue Ideen zu entfalten.
Gedanken entstehen, die weder die Kinder noch ich selbst zu Beginn der Treffen hatten. Ich finde es toll, dass sich die Kinder einbeziehen lassen und ich gebe mein Wissen an sie ebenfalls weiter. Ich bemühe mich, für die Kinder verständlich zu erklären, warum die Produkte der Natur nachempfunden sein sollen. Mir ist wichtig, herauszustellen, welches Kind eine Idee hatte und es hilft, immer neue Ideen auf den Gedanken der Kinder zu entwickeln. Die Informationen kann ich nur einholen, wenn ich im Kontakt mit den Kindern bin. Ich frage die Spielenden, also die Experten.
Sind die Einbauten fertig, zeigt der Kitaalltag, dass die Idee, mit den Kindern und den Erzieherinnen zu planen, richtig und wichtig ist. Wie die Kinder die Bauelemente annehmen, wie sie darin, darauf und damit spielen, zeigt, dass diese Art zu planen, die einzig richtige Art ist. Allerdings dauert das natürlich länger, als wenn ich am Zeichenbrett ein Element entwerfe. Ich bin mit dem fertigen Produkt nur zufrieden, wenn die Kinder zufrieden sind und das durch die Art ihres Spiels zeigen.

Wie erobern die Kinder die Spielräume, die Du baust?


Der eigentliche Bau der Spiel- oder Schlafpodeste findet in der Tischlerei statt. Es gibt aber trotzdem eine bestimmte Zeit, während der die Kinder aktiv einbezogen sind. Sie beginnt, wenn ich in der Kita bin und die Podeste zusammen- und einbaue. Nach Möglichkeit lasse ich die Tür zum Raum offen, in dem ich baue. Die Kinder sollen mitbekommen, was ich tue. Sie sollen das Holz riechen, sie sollen die Späne sehen und die Geräusche hören, die ich beim Bauen erzeuge. Ich sage den Kindern nicht, woran ich arbeite, wozu das Teil zu gebrauchen ist. Die Kinder fragen oft, ob sie auf ein Element draufsteigen oder sich draufsetzen dürfen. In solchen Momenten frage ich, wonach sieht das aus, was glaubst Du, was das wird? Die Kinder erklären mir, was sie sehen und was sie glauben, was entsteht. Durch die Antworten der Kinder gewinne ich beim Bauen manchmal noch weitere Ideen und kann durch die Ideen der Kinder noch etwas verändern.
Ich gebe den Kindern grundsätzlich keine Vorgaben, sie bringen ihre Phantasie ein. Im Podest im INA.KINDER.GARTEN Brüsseler Straße ist im oberen Haus ein Fenster eingebaut. Wegen der hohen Fallhöhe benötigt das Fenster eine Art Gitter. Die Kinder reagieren unterschiedlich darauf: Einer sieht tatsächlich ein Gitter, ein anderes Kind sagt, das ist Efeu, wieder ein anderes sieht Lianen vor dem Fenster hängen.

Deine Einbauten tragen sehr zur Gestaltung und Gliederung der Räume bei. Welche Gedanken leiten Dich?


Ich spreche nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit den Erzieherinnen, frage nach, welches pädagogische Konzept sie für ihre Arbeit entwickelt haben. Davon ausgehend, entfalte ich eine Idee und im nächsten Schritt geht es darum, sich über meine Idee auszutauschen, sie für die Praxis und den Kitaalltag tauglich zu machen und dann den Raum zu gestalten. Eine Weile gab es ja im INA.KINDER.GARTEN Augustenburger Platz die Möglichkeit zu übernachten. Dafür wurden Einzelbetten gebraucht. Die Erzieherinnen wünschten sich aber auch ein Podest. Nun muss ich berücksichtigen, dass Schlafräume auch bestimmte Hygienevorschriften haben, zum Beispiel zur Lagerung der Matratzen. Deshalb habe ich die Betten so gebaut, dass man die Matratzen höher oder tiefer einlegen und die Bettchen auch zu einem Podest zusammenschieben kann. Die hygienische Lagerung von Matratzen ist oft ein Problem. Ich möchte, dass alle Kinder, relativ unabhängig vom Alter, ihre Matratzen und ihr Bettzeug selbst nehmen können. Deshalb habe ich zur Aufbewahrung ein eigenes System entwickelt.

Unabhängig davon, wie groß oder wie klein die Räume sind, wie neu oder wie alt die Kita ist, eigentlich stehe ich immer vor derselben Herausforderung: Alle Kitas verfügen über zu wenig Platz. Deshalb lege ich auch einen Fokus darauf, mit den Einbauten so viel Platz wie möglich zu schaffen. Ich nutze den zur Verfügung stehenden Raum voll und ganz aus, baue unterschiedliche Ebenen ein, nutze Ecken, um noch zusätzlichen Stauraum zu schaffen, baue Podeste mit abnehmbaren Deckeln, damit man z.B. einen "Tastpfad" für die Füße mit unterschiedlichem Material darin unterbringen kann. Gerade bei solchen Podesten fördere ich die Möglichkeit, dass die Kinder zusammenarbeiten können. Für die Abdeckungen nehme ich leichtes Material und arbeite an jeder Seite zwei Löcher ein. Gemeinsam können die Kinder den Deckel abheben und haben den Pfad vor sich. Das Schöne ist, dass es auch jüngere Kinder gemeinsam schaffen, eben, weil sie kooperieren.

Die Möbel sehen sehr hochwertig aus und sie glänzen samtig. Wie machst Du das?


Ich behandle das Holz ausschließlich mit Naturprodukten wie Öl und Wachs. Von der Holzimprägnierung bin ich völlig abgekommen. Ich greife auf Hölzer zurück, die keine Imprägnierung benötigen. Auch für Bauten im Außenbereich nehme ich ausschließlich Hölzer, die keine Imprägnierung benötigen, zum Beispiel europäische Robinie oder europäische Eiche. Auch das gehört zu meiner Philosophie, bewusst heimische Hölzer zu verwenden, auch wenn andere Hölzer vielleicht gerade moderner sind, ich verzichte völlig auf tropische Hölzer.

Du baust ja manchmal sehr kühn nach oben, wie schaltest Du mögliche Gefahren aus?


Je differenzierter Möbel gebaut werden, desto gefährlicher können sie sein. Ich versuche, anspruchsvolle Möbel zu bauen und das Unfallrisiko gering zu halten, ausschließen kann man einen Unfall trotzdem nie ganz. Ich setze die Normen immer höher als vorgeschrieben an und mache ich mir mit den Erzieherinnen Gedanken, wie das Wohlbefinden der Kinder und damit verbunden die Sicherheit, an allerhöchster Stelle stehen können. Im INA.KINDER.GARTEN Brüsseler Straße habe ich zum Beispiel einen zweiten Fluchtweg eingebaut, eine Rutsche, obwohl das nicht vorgeschrieben ist. Da die Rauminstallation sehr hoch ist, habe ich eine geschlossene Rutsche ausgewählt, damit die Kinder keine Angst haben, wenn sie nach unten rutschen.

Obwohl einige Einbauten sehr hoch und groß sind und sich durch den gesamten Raum ziehen, wirken sie trotzdem licht und transparent. Wie gelingt es Dir, diesen Eindruck zu erzielen?


Ich habe in letzter Zeit begonnen, an einigen Stellen Glasböden aus Sicherheitsglas einzusetzen. Dadurch fällt Licht nach unten und man gewinnt andere Perspektiven. Aber für manche ist es nicht einfach, über Glasscheiben zu laufen, nicht jedes Kind traut sich das zu. Aber ich konnte beobachten, dass einige Kinder mutiger sind und den anderen Kindern vormachen, dass nichts passiert, wenn man drüber läuft. Dadurch motivieren und ermutigen sie andere Kinder und helfen ihnen, Selbstvertrauen zu entwickeln. Wenn Kinder eine Hürde überwinden, einfach dadurch, dass sie Vertrauen haben, erleben sie Erfolg. Die Kinder sind erleichtert, sie haben es geschafft! Aber auch soziale Kompetenzen spielen hinein. Das Kind muss einem anderen Menschen vertrauen, den es vielleicht gar nicht gut kennt oder den es nicht so gerne mag.

Zunehmend werden für mich auch farbige Glasflächen und farbige Gläser wichtig. Wo es nicht möglich ist, Farbpunkte zu setzen, arbeite ich mit unserem Elektriker zusammen, der farbiges Licht punktgenau einsetzt. Das farbige Licht und die bunten Glasinstallationen können in die Alltagssituationen einbezogen werden: Wenn Erzieherinnen mit den Kindern malen und basteln, dann können sie auf das farbige Licht und die bunten Schatten hinweisen und dann über RAL- und Spektralfarben sprechen. Andererseits sollen die Farben für die Kinder anregend sein. Wenn Kinder malen, nimmt die künstlerische Gestaltung häufig die Farben der Umgebung auf. Diese Beobachtung dient mir als Information, die mich bei der Gestaltung und beim Bau der Möbel innovativ weiterbringt.

Wie reagieren Eltern, wenn sie Deine Einbauten sehen?


Das naturnahe Bauen gefällt den meisten Eltern. Wenn Eltern mit der Leitung einen Kitarundgang machen, dann kann ich oft die Überraschung über die Bauelemente spüren. Die Einbauten sind wirkungsvoll, weil sie einzigartig und individuell sind. Sie repräsentieren eben INA.KINDER.GARTEN. Für meine Tätigkeit beim Designen und Bauen ist die Philosophie des Trägers wichtig, nämlich: was will er mit seiner Pädagogik erreichen? Dazu gehört: Was sollen Räume aussagen, wie sollen sie die Pädagogik unterstützen? Dazu will ich mit meiner Arbeit beitragen.

Die Reduzierung gesundheitlicher Belastungen für die Mitarbeiterinnen ist ein Schwerpunkt für den Träger. Setzt Du das bei den Möbeln um?


Wenn ich Wickeltische oder Wickellandschaften baue, achte ich darauf, dass sie durch eine Hydraulik höhenverstellbar sind und auf die Körpergröße der Erzieherin angepasst werden können. Geht das nicht, baue ich die Wickeltische mit Treppen und Rutschen, damit auch Krabbelkinder selbst hinaufkrabbeln können. Die Wickeltische regen also gleichzeitig die motorische Entwicklung der Kinder an. In der Regel sind die Wickeltische großzügig gebaut. Neben dem Wickelkind können auch andere Kinder oben sitzen. Sie können sich dort mit dem Kind und der Erzieherin oder dem Erzieher unterhalten, und dadurch hat das Wickeln wieder soziale Bezüge. Die Reise in die Niederlande, wo man sehr stark auf die Erziehergesundheit achtet, war für mich ein Schlüsselerlebnis.
Mir ist klar, wenn die Arbeit Spaß macht und wenn man keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen während der Arbeit erfährt, steigt die Freude an der Tätigkeit und damit auch die Arbeitsqualität. Mit meinen verschiedenen Bauelementen möchte ich dazu beitragen, dass es allen gut geht, den Kindern und den Erzieherinnen.

(Das Interview führte Gerda Wunschel.)


Lebenslauf von Alen Pribil:

Mein Familienname bedeutet im tschechischen "annageln". Viele meiner Vorfahren haben im 19. Jahrhundert als Tischler gearbeitet. Schon als Kind war ich gerne handwerklich tätig. Bei Filmen wie "Robinson Crusoe" oder "Tarzan" haben mich deren Hütten oder das Baumhaus mit Seilbrücke mehr fasziniert als die Action. Die Oberschule gab mir die Möglichkeit, handwerklich zu arbeiten. Das Fach Arbeitslehre war eines meiner Lieblingsfächer. Trotzdem war es nicht leicht für mich, einen Beruf zu finden, mit dem ich ein Leben lang glücklich sein kann. Schließlich habe ich mich auf die Tradition meiner Vorfahren besonnen und mich um eine Lehrstelle als Tischler beworben. In einer kleinen Kreuzberger Hinterhoftischlerei machte ich meine Ausbildung und durfte sehr bald selbstständig arbeiten. Als Geselle wollte ich kreativere Tätigkeiten übernehmen und arbeitete im Bühnenbau. Für die Fernsehserie "Balko" habe ich ein Polizeipräsidium vollständig nachgebaut. Danach war ich als Möbeltischler tätig und habe mich anschließend selbstständig gemacht. Meine Kindheitsträume verwirklichten sich mit der INA.KINDER.GARTENcollection: Jetzt kann ich kreativ arbeiten und darf einzigartige Einbauten herstellen.

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